Minimalismus als Chance für „Fame“?

Was genau bringt es mir, wenn ich in einer Facebook-Gruppe einen Link auf meine Page als Werbung platziere?

  • Bekomme ich dadurch mehr Traffic?
    • Wahrscheinlich ja
  • Komme ich dadurch in einen Austausch der mich nach vorne bringt?
    • Wahrscheinlich nein, da ich ja gemäß der Anleitungen agiere, die jemand als E-Book verfasst hat um damit Geld zu verdienen. Das erinnert mich an das „wahre“ Leben im Projekt, wenn junge Uni-Absolventen mit einer Menge Theorie auf ein Projekt losgelassen werden, und dann an den grundlegenden Dingen scheitern.

Aber zurück zum Minimalismus und das „Ausschlachten“ des Themas zwecks „Selbstdarstellung“.

Ist es nicht eher so, dass man in letzter Konsequenz auch die Selbstdarstellung minimalisieren sollte? Wenn beim Minimalismus von „dinglicher“ Bescheidenheit gesprochen werden kann, könnte es dann nicht auch auf Verhaltensmuster ausgeweitet werden? Wenn ich also ein gesundes Maß an „Wenig“ in den Mittelpunkt meiner Persönlichkeit stellen möchte, wie kann ich dann offensive Selbstdarstellung betreiben? Schließt Minimalismus die übertriebene Selbstdarstellung eigentlich nicht aus? Fragen über Fragen.

Vielleicht sollte ich einfach mal schauen was passiert, wenn ich auch „Werbung“ mache, wobei mir das gefühlt viel zu aufdringlich wäre.

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